KULTURFABRIK am Hagelturm

Von den Schrotkugeln zur Kultur

Erbaut wurde das Gebäude der Kulturfabrik im Jahr 1900 durch Senator August Natermann und war, ebenso wie der daneben befindliche Fährenpfortenturm, auch Hagelturm genannt, Teil der Produktionsstätte für Schrotkugeln und Bleierzeugnisse. Mit den Stahlträgern und gusseisernen Stützen in der Werkhalle konnte eine großzügige Raumsituation geschaffen und die Produktionsabläufe dadurch optimiert werden.

Ähnlich wie die Ziegelsteinarchitektur der Gebäudefront ist auch das Fachwerk der Obergeschosse im neogotischen Stil gehalten. Hier waren für die zahlreichen Fabrikarbeiter Werkswohnungen eingerichtet, um dem mit fortschreitender Industrialisierung wachsenden Bedarf an Wohnraum gerecht zu werden.

Seit 2018 befindet sich in den Räumlichkeiten das Atelier von Günter Schuster. Mehrmals im Jahr werden in der Werkhalle thematische Ausstellungen zu den unterschiedlichen künstlerischen Arbeitsbereichen gezeigt. Daneben bieten die regelmäßig stattfindenden Workshops und Vorträge für Interessierte einen kulturellen Austausch über aktuelle Themen.

Hann. Münden

Die Drei-Flüsse-Stadt

Haendler & Natermann

Bedeutende Fabrikanten der Stadt

Das Fabrikgebäude

Errichtet im Jahr 1900

Der Hagelturm

Von Natermann zur Produktion genutzt

KULTURFABRIK

im ehemaligen Fabrikgebäude